Dabbing

Hier findest du alles was du zum Dabbing brauchst . Von hochwertig, handgefertigen Dab Rigs, Dabbing Tools, Titanium Grade 2 Nails, Quartzglass Bangern oder elektronischen Heizssystemen bis hin zu vollständigen Exktratkionslösungen.

Aber was genau ist Dabbing eigentlich und wie funktioniert es im Detail?



Dabbing – Die ultimative Anleitung

Vom Dabbing Rig bis zum selbstgemachten Extrakt
Du begeisterst dich für die vielfältige Welt der Konzentrate und brauchst einen kurzen Überblick dazu? In diesem Guide bekommst du die wichtigsten Erklärungen, die du für einen erfolgreichen Einstieg ins Dabbing brauchst.

Was bedeuten Dab und Dabbing eigentlich?
Beide Begriffe kommen, wie der Trend eben auch, aus dem Amerikanischen. „Dab“ heißt wörtlich übersetzt so viel wie Klecks oder Klümpchen und steht als Synonym für Konzentrate, welche sich zum „dabben“ eignen und in unterschiedlichen Farben und Formen daher kommen. “Dabbing” bzw. “Dabben” heißt auf gut Deutsch ab- oder auftupfen. Dab zu dabben bedeutet also so viel wie, einen Klumpen oder Klecks ab bzw. Aufzutupfen. Wobei Dabbing oder Dabben natürlich wesentlich geschmeidiger klingt; aber nun weißt du Bescheid wo die Worte herkommen.

Warum Konzentrate verdampfen?
Bei Konzentraten sind alle, für die medizinischen Einsatz unwesentlichen, pflanzlichen Bestandteile entfernt und beim Verdampfen entstehen keine toxischen Verbrennungsrückstande, welcher sich im Körper ablagern können. Dadurch wird die Lunge erheblich geschont, ohne dass du auf eine starke Wirkung verzichten musst.
Der zweite wichtige Grund ist ganz einfach – Wirkstoffkonzentration! Je nach Ausgangs-Material und Extraktions-Methode sind über 80% Wirkstoffgehalt nicht unüblich. Zudem sind Kräuter-Extrakte sind dafür bekannt, schon nach wenigen Sekunden ihre volle Wirkung zu entfalten. So kann schon Dab von der Menge eines halben Reiskorns, dich ins nächste Universum beamen und ist von der Wirkung vergleichbar mit einer ganzen Kräuterzigarette - nur eben schon nach wenigen Augenblicken, ohne anzuklopfen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich Konzentrate aufgrund zuverlässiger Wirkstoffangaben sehr gut dosieren lassen. Was vor allem bei regelmäßigem, medizinischem Gebrauch sehr sinnvoll sein kann.

Welche Arten von Extrakten gibt es und werden Sie hergestellt?
Zum Dabbing geeignete Konzentrate entstehen in der Regel, wenn Schnittreste der Kräuterernte in einen Extraktor gefüllt, und dessen Wirkstoffe mit einem gasförmigen Lösungsmittel extrahiert werden. Dazu wird meistens Butan verwendet, woraus sich auch der englische Begriff Butan-Honey-Oil oder BHO, ergeben hat. BHO kann in unterschiedlichen Farben, Konsistenzen und Formen vorliegen, für welche sich eigene wiederum eigene amerikanisch-englische Bezeichnungen entwickelt haben. Damit du schonmal einen guten Überblick hast, hier eine kleine Übersicht zu den häufigsten Unterkategorien von BHO:

1. Shatter (dt. Splitter)
Ist anhand seiner Transparenz erkennbar und kann eine nahezu klare bis dunkelbraune Färbung besitzen, was jedoch, entgegen weitverbreiteter Gerüchte, nicht zwingend Rückschlüsse auf die Qualität zuläßt. Shatter kann von ölig, weich wie Honig, bis zu einer brüchigen, harten Konsistenz wie Glas, verschiedenste Zwischenformen annehmen.

2. Wax (dt. Wachs)
Ist allgemein undurchsichtig und dafür bekannt mehr sogenannter Terpene zu enthalten, welche für ein besonders vollmundiges Aroma sorgen. Wax lässt sich grob in weitere drei Unterkategorien teilen:

  • Sugar (dt. Zucker) – Brüchig, glänzend, kristallin und weniger klebrig.
  • Crumble (dt. Krümel)– Brüchig wie Sugar, aber eher matt und cremig.
  • Butter – Am cremigsten und klebrigsten, allgemein sehr beliebt.

Live-Resin(dt. Lebendiges Harz)
Unabhängig vom gewählten Lösungsmittel, Shatter oder Wax, bezeichnet dieses Verfahren die Extraktion von frischen Pflanzenmaterial, welches innerhalb von 24 Stunden nach der Ernte verarbeitet wird. Die hieraus gewonnen Konzentrate gelten als geschmacklich herausragend, sind aufgrund des hohen Aufwands sehr selten anzutreffen.

Weitere Verfahren zur Herstellung von Konzentraten
Neben der populären Butan-Extraktion existieren auch Verfahren mit anderen Lösungsmitteln wie z.B. CO2 oder Dimethylether (kurz DME), wobei sich letzteres als besonders vorteilhaft erwiesen hat. Grund dafür ist das bei der DME-Extraktion nicht nur THC, sondern auch CDB und besonders die geschmacksrelevanten Terpene gelöst werden.

Was ist ein Dab Pen bzw. Dabbing Rig?
Ein Dab Pen nennt man ein batteriebetriebenes, stiftförmiges Gerät, welches wie ein Vaporizer für den mobilen Einsatz gedacht ist aber speziell für Konzentrate entwickelt wurde.
Dabbing Rig bezeichnet eine zum Extrakt-Konsum geeignete Wasserpfeife, ähnlich einer Bong, welche sich mit entsprechendem Zubehör, wie Banger aus Quarzglas oder Titanium Grade 2, natürlich auch zum dabben eignet.

Welches Zubehör brauch ich für mein Dab Rig oder Bong?
Zum vollständigen Setup gehören:

Dabbing-Tool/Dabber:
Damit kannst du dein Shatter bzw. Wax aus dem Behältnis tupfen und es auf den Nail/Banger auftragen.

Nail/Banger:
Die Begriffe Nail (dt. Nagel) und Banger (dt. Knaller) unterscheiden die Bauform eines essentiellen Aufsteckteils, welches ähnlich zu einem Bong-Kopf auf das Dabbing Rig gesteckt wird. Nail oder Banger bestehen in der Regel aus Titan oder Quarz-Glas und werden elektronisch oder mittels Gasbrenner erhitzt, sodass das Konzentrat bei Kontakt verdampft und inhaliert werden kann. Quarz Banger werden in der Regel mit verbessertem Geschmack in Verbindung gebracht, während Nails aus Titan als besonders robust und haltbar gelten.

Torch (dt. Gasbrenner):
Wird benötigt falls du keine elektronische Lösung verwendest, um Banger bzw. Nail zu erhitzen. Besonders komfortabel gestaltet sich die Erhitzung mit einer elektrischen Heizspule. Damit kannst du deinen Nail/Banger gradgenau auf die gewünschte Temperatur bringen.

Carb Cap (dt. Vergasungskappe):
Ist optional und hilft beim geschmacks-intensiveren Dabbing bei niedrigeren Temperaturen, die Hitze besser im Banger bzw. Nail zu speichern.

Wie funktioniert Dabbing richtig?
Dabben klingt zunächst vielleicht etwas kompliziert, aber wenn man erstmal den Dreh raushat, wird es so einfach wie Fahrrad fahren.

1. Banger/Nail erhitzen
Hier sind je nach Materialart und -stärke 15-25 Sekunden Flambieren ein guter Richtwert zum Einstieg. Bist du mit dem Erhitzen fertig, lass für optimalen Geschmack alles ein paar Sekunden (30-45 Sekunden) abkühlen. Hier wirst du schnell Erfahrung sammeln und dein persönliches Optimum finden.

2. Abkühlen lassen und Konzentrat aufnehmen
Während Banger/Nail abkühlt, ggf. auch schon vorher, kannst du mit der Spitze deines Dabbing-Tools etwas Konzentrat aufnehmen. Fang hier erstmal ganz klein an, ein halbes Reiskorn – das ist ein wirklich gut gemeinter Rat!

3. Inhalieren und Dabben
Beginne nun mit der Inhalation deines Dabbing Rigs und bringe erst dann das Konzentrat, am passenden Loch, mit dem heißen Nail/Banger in Kontakt. Die Reihenfolge ist hier wichtig, da das Material bei Kontakt sofort verdampft und verfliegt, wenn du nicht ziehst. Falls du dich für eine Carb Cap entschieden hast, kannst du diese nun auf Nail/Banger stecken und weiterinhalieren. Entwickelt sich ein weißer, dichter Dampf in der Wasserpfeife, hast du die optimale Temperatur gefunden und alles richtig gemacht. Auch hier gilt, Übung macht den Meister!

Wie stellt man Dab selber her?
Das ist definitiv eine eigene Wissenschaft für sich und hier sind weltweit, vielfältigste Verfahren im Einsatz. Für einen einfachen und soliden Einstieg empfehlen wir jedoch folgendes Setup:

Hinweis: Das eingesetzte Gas zur Lösung der Wirkstoffe, ist in der Regel sehr flüchtig und leicht entzündlich. Daher sind die folgenden Schritte unbedingt draußen an der frischen Luft bzw. Unter einer professionellen Abluftanlage auszuführen!

1. Extraktor befüllen
Hier bietet sich eine Variante aus temperaturbeständigen Borosilikat Glas oder Edelstahl an. Der Extraktor wird mit geheckselten Kräuterschnittresten oder Kräutern dicht, aber nicht zu fest, gefüllt und mit einem Sieb an der Unterseite versiegelt.

2. Lösungsmittel einsetzen
Der gefüllte Extraktor wird dann über eine Extraktionsschale gehalten und ist alles in Position gebracht, wird das gasförmige Lösungsmittel (DME für besseren Geschmack) über die obere Öffnung des Extraktor, durch die Kräuter geleitet. Bei diesem Prozess und trennen sich die die gewünschten Wirkstoffe vom Pflanzenmaterial, welche dann durch das Sieb in den Auffangbehälter tropfen. Falls der Exktraktor von Hand gehalten wird, ist es aufgrund eisiger Temperaturen ratsam, Schutzhandschuhe zu tragen.

3. Warten und Extraktor reinigen
Sobald die sich Lösungsmittel-Reste aus dem gewonnenen Konzentrat verflüchtigt haben ist es fertig. Jetzt nur noch den Extraktor reinigen, zurück in den Schrank stellen und los geht’s. Happy Dabbing!

Hier findest du eine schöne Videoerklärung zum beschriebenen Extraktions-Prozess.